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Neueste Veröffentlichung

Ist „Menschsein“ inzwischen nur noch eine nostalgische Erinnerung?
Warum ist der moderne Mensch so müde?
Warum ist er sich selbst so fremd?

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Was vom Menschsein in modernen Zeiten übrig blieb

Chronik einer Zerstreuung

Existenzielle Kritik – Erzählung der Bewusstseinsfragmentierung

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* Dieses Hörbuch ist nur auf Englisch verfügbar.

Es gab eine Stimme, sie verstummte.

Es gab ein Herz, es wurde müde.

Es gab eine Zeit, sie wurde vermessen.

Dann beschleunigte sich alles — doch nichts kam voran.

Bildschirme leuchteten auf, die Augen verdunkelten sich.

Der Mensch betrachtete sich selbst und vergaß sich dabei.

Selbst der Traum wurde digital, und Schlaflosigkeit zu einer Form von Andacht.

Einst sagten wir „Ich“, heute sagen wir „Profil“.

Alle sind einander sehr nah,

doch niemand vermag den anderen zu berühren.

Herzen sind offline, Seelen im Flugmodus.

Dies ist kein Erinnern, sondern das menschlichste Echo eines Trümmerfeldes.

Es wurde nicht geschrieben, um den Menschen anzuklagen,

sondern um ihn daran zu erinnern, dass er ein Mensch ist.

Denn während der Mensch unter der von ihm selbst geschaffenen Geschwindigkeit zerdrückt wurde,

war das Langsamste, was verschwand, sein Herz.

Wenn diese Aufzeichnungen dich nicht beunruhigen,

hast du dich entweder mit den Lügen versöhnt

oder bist noch nicht wirklich erwacht.

Niemand stirbt mehr — alle verschwinden langsam.

Und das ist die größte Errungenschaft der Moderne.

Feroz Anka signature

Erst hören, dann lesen

Manchmal ist es einfacher, einer Reise zuerst zuzuhören, bevor man sie selbst geht.

Unten findest du ein längeres, podcastartiges Gespräch, das "Was vom Menschsein in modernen Zeiten übrig blieb" aus verschiedenen Perspektiven und in großer Tiefe erkundet.

Hinweis: Diese redaktionellen Gespräche sind auf Englisch. Die automatische Untertitelübersetzung von YouTube kann genutzt werden, um in anderen Sprachen mitzufolgen.

Allgemeiner Inhalt und Aufbau

Dieses Werk ist die Anatomie des Menschen, der im schillernden Chaos der modernen Welt lautlos schmilzt.

Eine Art Autopsie des Zeitalters.

Auf der einen Seite die heilige Leuchtkraft der Bildschirme, auf der anderen das erloschene Glimmen der Seele. Die innere Ganzheit des Individuums ist zwischen Produktivitäts-kalendern, Leistungsfetischen und digitalen Identitäten in Fetzen gerissen worden. Der Mensch ist kein lebendiges Subjekt mehr, sondern zu einer beobachteten Datenmenge geworden. Dieses Werk ist ein Gang durch jene Zerstreuung — keine Systemkritik, sondern eine existenzielle Diagnose.

 

Es wurde geschrieben, um das Herz zu finden, das unter dem im Zentrum der Moderne errichteten „Götzen der Geschwindigkeit“ zerdrückt wird. Denn der Mensch von heute weiß alles, aber fühlt nichts. Er verwaltet die Zeit, verliert jedoch seine eigene innere Zeit. Er stellt sich zur Schau, bleibt sich selbst jedoch unsichtbar.

 

Die aus sechs Teilen bestehende Struktur erzählt von den Schichten eines Zusammenbruchs und vom leisen menschlichen Echo, das aus diesem Zusammenbruch sickert. Jeder Abschnitt ist formal anders gestaltet: ein jeweils zerbrochenes Aphorisma. Der Text trägt keine klassische Geschlossenheit, sondern eine fragmentierte Struktur — wie das Bewusstsein des modernen Menschen selbst. Sätze brechen ab, Bedeutungen kippen, Gedanken bleiben stellenweise unvollendet — denn auch das Zeitalter ist unvollendet.

 

Im Verlauf des Werkes entfalten sich Schicht um Schicht die Last des menschlichen Strebens nach Göttlichkeit, die Schaufensterausstellung der Beschäftigung, die von der Moderne hastig vergessenen Werte und die durch die Aufmerksamkeitsökonomie versklavte Geistesstruktur.

 

Auf jeder Seite wirst du ein Echo finden, das dich berührt; doch dieses Echo ist keine Antwort — es ist eine Erinnerung. Denn das Werk löst nichts. Es macht lediglich das sichtbar, was bereits zerfallen ist. Und es hinterlässt dir eine stille Frage:

„Lebst du wirklich, oder wirst du nur ständig aktualisiert?“

 

Dieses Werk ist keine Kritik; und auch kein Gebet. Es ist ein Spiegel, der zwischen beidem liegt — dem Geist eines Zeitalters vorgehalten. Und in diesem Spiegel wird jeder seinen eigenen Verlust erkennen.

Inhalt

Einführung in das fragmentierte Bewusstsein

I. Das Syndrom der müden Götter [1-10]*

II. Das Schaufenster der Beschäftigung [11-18]*

III. Was vom Menschsein in modernen Zeiten übrig blieb [19-35]*

IV. Das Zeitalter der Selbstüberwachung [36-47]*

V. Die Sklaven der Aufmerksamkeitsökonomie [48-57]*

VI. Die innerlich juckende Wirklichkeit [58-66]*

Rückkehr nach Hause

*Die Zahlen in eckigen Klammern beziehen sich auf die Gedichtnummern, nicht auf die Seitenzahlen.

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